Blog
Home / Blog / Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde

0

Zugegeben: Der Film ist schon etwas älter. Doch meine Frau und ich haben ihn erst vor kurzem das erste Mal gesehen.

Für mich als Experte für Begeisternde Rhetorik ein Sahneschnittchen was das Thema Kommunikation und der Umgang miteinander betrifft.

Warum bekam Driss den Job als Pflegekraft? Wieso hat Philippe ihn eingestellt und nicht einen der zig fachlich viel besser versierten Kräfte? Ich denke der Film gibt die Antwort im Laufe der 112 Minuten von selbst. Original bleibt Original. Frechheit siegt. Die Chemie stimmt.

Diesen Driss muß man einfach gerne haben. Er stellt Standards in Frage, probiert Neues aus, geht weit über Grenzen und Normen raus. Das ist etwas, was Philippe so in seiner bisherigen Krankenzeit mit all den DIN-Normen nicht kennt. Neues durch Frechheit wagen.

Driss tut es. Ohne Rücksicht auf Verluste. Hauptsache zunächst, dass er die Unterschrift für die Arbeitslosengeldmeldung bekommt.

Weiter zeigt der Film auch, wie Kommunikation unter verschiedenen Klassen gelingen kann. Gegenseitigkeit. Achtsamkeit. Ich zeig Dir meine Welt, Du zeigst mir Deine Welt. Dabei wird auch die Antwort darauf gefunden, welche Welt denn nun die bessere ist. Keine von beiden. Jede hat ihre Stärken und Schwächen.

„Miteinander reden und dabei authentisch bleiben. Sei und bleibe echt. Spiel der Welt nichts vor. Du wirst eh durchschaut.“

Das sind m. E. auch Botschaften die uns dieser Film vermittelt. Und das möchte ich auch Ihnen heute mit auf den Weg geben: Bleiben Sie Original. Begegnen Sie Menschen als Original. Sie sind als Original geschaffen- ein ziemlich gutes Original sogar.

Geben Sie sich nicht mit einer Kopie zufrieden.

 

Facebook

Twitter

YouTube