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Sie wollen das Ihnen als Redner zugehört wird?

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Dann berücksichtigen Sie zukünftig folgende Punkte:

  1. Argumentation

Wie sind Ihre Argumente aufgebaut und wie gehen Sie die Beweisführung an? Können die Zuhörer Ihnen folgen? Das setzt voraus, dass Sie den Vortrag vorher gut geübt und auch ein oder zwei Mal vor Testpublikum gehalten haben. Damit können Sie bereits Schwachstellen ausmerzen. Außerdem erhalten Sie ein Feedback, ob das, was Sie sagen auch verstanden wird, ob es nachvollziehbar ist.

  1. Zitate

Bauen Sie passende Zitate ein. Ich verwende Zitate sehr gerne, um einen Sachverhalt nochmal auf den Punkt zu bekommen. Damit verwende ich ein Mittel, nämlich die Aussage eines anderen Menschen. Ich habe festgestellt, dass Menschen Zitate lieben.

  1. Geschichten

Neudeutsch nennt man das heutzutage Storytelling. Überlegen Sie einmal selbst, wie gerne Sie Geschichten hören. Das können fiktive Erzählungen sein. Noch mehr als die Fiktion zählt natürlich die Wirklichkeit. Erfahrene und durchlebte Situationen in Ihrem Leben in eine packende Geschichte verpackt – und Sie werden sehen, dass Ihr Publikum auf einem ganz anderen Kanal plötzlich bei Ihnen ist.

  1. Beginn und Schluss

Zwei wesentliche Elemente eines Vortrags sind diese beiden Vorgehensweisen: Der erste Eindruck zählt, der letzte Eindruck bleibt. Bedenken Sie, dass ein guter Einstieg die Nervosität senken kann. Denn meist bekommen Sie dadurch Ihr Publikum auf Ihre Seite. Das kann ein Video zum Thema sein, eine Geschichte, ein Zaubertrick.

Wenn Sie zum Ende Ihrer Rede kommen, denken Sie an den Appell. Wikipedia definiert es so: „Worte, mit denen man jemanden zu etwas aufruft“. Verpacken Sie Ihre gesamte Botschaft noch einmal in vier bis fünf Schlusssätzen. Darin ist sozusagen das Extrakt Ihres Vortrages enthalten. Stellen Sie im Appell den Nutzen noch einmal deutlich heraus. Und dass die Menschen zum Handeln kommen, also eine Handlungsaufforderung.

  1. Humor

Warum nicht? An jeden Vortrag, der mit Humor gespickt war erinnere ich mich sehr gerne. Knochentrockene Vorträge habe ich meistens an der Ausgangstür bereits wieder vergessen. Außerdem war ich oft mit meiner Uhr beschäftigt („Wann ist endlich Schluß?“)

  1. Pausen

Ich kann es nicht oft genug betonen: Pausen sind das Sahnehäubchen in jedem Vortrag. Keinem ist geholfen, wenn ohne Punkt und Komma gesprochen wird. Pausen geben die Möglichkeit das Gesagte zu verarbeiten und auf die nächsten Informationen zu warten. Mit Pausen können Sie Spannungen erzeugen. Damit packen Sie Ihr geschätztes Publikum.

  1. Die Stimme

Sprechen Sie Ihre Vorträge z.B. auf ein Diktiergerät oder nutzen Sie eine Videokamera. Wiederholen Sie das immer wieder und beginnen Sie sich mit Ihrer Stimme anzufreunden bis Sie sie lieben. Ihre Stimme ist einzigartig und kann trainiert werden.

Zu guter Letzt: Jede noch so gute und logisch klingende Theorie – auch wie diese sieben Punkte – muß mit Leben gefüllt werden. Durch Sie. Auch hier gilt deswegen der weise Rat unserer Väter: Üben, üben, üben.

Viel Erfolg!

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